- Wie parkt man in San Sebastián?
- Indem du die Uhr vor dem Stadtplan liest. Die OTA verteilt in Donostia Minuten, keine Erlaubnisse: Der Streifen unter jedem bezahlten Abschnitt legt deine Standzeit fest, und seine kürzeste Stufe zeigt zum Wasser – Innenstadt, calle Matía, Paseo Ondarreta –, während sie landeinwärts, Richtung Amara und Anoeta, länger wird. Für einen kurzen Besuch ist der Bordstein im Zentrum genau gedacht; für einen langen entscheidest du besser am inneren Rand und legst den Rest ohne Auto zurück. Gib dein Ziel in Doobl ein, bevor du losfährst, und vergleiche, was drumherum liegt.
- Kann man in San Sebastián kostenlos parken?
- Ja, an dem Rand, an dem die Uhr aufhört zu existieren. Der bewirtschaftete Bordstein deckt die Buchtfront ab, das Zentrum, Gros und El Antiguo; je weiter man sich vom Wasser entfernt, desto länger wird die Farbe, bis gar keine mehr da ist. Dort liegen die freien städtischen Anlagen – Illunbe, Igara, Miramón, Zuatzu, die an den Universitäten –, deren Nutzung die Stadt selbst empfiehlt, um dann öffentlich weiterzufahren. Unbemalte Straßen näher dran gibt es noch, aber sie füllen sich früh, und fast keine liegt an einem Strand.
- Wo darf man in San Sebastián mit dem Wohnmobil parken?
- Die Stadt weist zwei Wohnmobilflächen aus, auf denen Übernachten ausdrücklich erlaubt ist: Berio, kostenpflichtig, neben dem Campus Ibaeta, und Illunbe, kostenlos, an demselben inneren Rand, an dem die Uhr der OTA am längsten läuft. Die städtische Unterscheidung ist wörtlich gemeint: parken ja, campieren nein – keine ausgefahrene Markise, kein Tisch und keine Stühle auf öffentlichem Grund. Außerhalb dieser Flächen hat das Wohnmobil eine eigene Kategorie innerhalb der OTA, auf bewirtschafteter Straße gilt also dasselbe Schild wie für den Pkw.
- Gibt es in San Sebastián eine blaue Zone (OTA)?
- Ja, mit einer Wendung, die Ortsfremde aus dem Konzept bringt: Die Zona Azul ist eine der vier Tarifzonen, neben Especial, Roja und Verde – doch Blau ist zusätzlich unter den anderen drei aufgemalt, im Wechsel mit der dort jeweils geltenden Farbe. Blau zu sehen sagt dir also nicht, wie viel Zeit du hast; gelesen wird das Schild, und das reicht von der kürzesten Zone am Wasser bis zur längsten Richtung Amara und Anoeta. Genau das ist die Parkraumbewirtschaftung von San Sebastián: vier verschiedene Uhren über einer einzigen blauen Grundlage.
- Darf man mit dem Auto in die Parte Vieja von San Sebastián?
- Die Parte Vieja liegt innerhalb der Umweltzone, mit Kameras an den Zufahrten, und nur eine ihrer vier Seiten zeigt zum Verkehr: die am Boulevard. Die anderen drei sind der Berg Urgull, der Hafen und der Fluss. Hineinfahren und Abstellen sind nicht dieselbe Frage, denn drinnen ist kaum Platz. Praktisch heißt das: auf der städtischen Website prüfen, ob dein Fahrzeug in der Zone fahren darf, und das Auto an dieser offenen Seite oder unter der Erde lassen, mit der kürzesten Uhr der Stadt darüber. Zu Fuß ist das Viertel schnell durchquert, denn es wurde mit geraden Gassen wieder aufgebaut, ohne Umwege.
- Wo parkt man in der Nähe des Strandes La Concha?
- Dem Wasser zugewandt liegt die kürzeste Uhr der Stadt: Der Bordstein an Alderdi Eder und der am Paseo Ondarreta, an den beiden Enden derselben Bucht, wechseln schnell. Und der Strand liegt auf dem Weg zu nichts – der Hafen schließt ihn auf der einen Seite ab, der Peine del Viento auf der anderen, die Insel Santa Clara davor –, wer dort parkt, hat sich also entschieden zu bleiben. Für einen ganzen Tag lohnt sich eine Straße oder eine Tiefgarage eine Reihe dahinter, oder gleich der lange Boden von Amara, mit dem Rest der Strecke über die Promenade.
- Wo kann man in San Sebastián ein Elektroauto laden?
- Die längste Stufe der OTA ist die grüne, und sie liegt nicht im Zentrum: Sie deckt Amara bis Illunbe ab, Riberas de Loiola, Igara, Anoeta und einen Teil von El Antiguo, während die Wasserfront die kürzeste trägt. Dort passt ein langer Halt, ohne mit dem Bordstein zu streiten. Ein Platz mit Ladepunkt bleibt ein Platz, und sein Schild verliert dadurch nichts an Gültigkeit. Entscheidend ist der Fußweg danach, und deshalb kommt die Säule in denselben Vergleich wie alles andere.
- Was ist Doobl?
- In einer Stadt, in der die Uhr alle paar Straßen wechselt, hilft es, alles zusammen zu sehen, bevor man losfährt. Doobl ist eine kostenlose Parkplatz-App für iPhone und Android, die alle Arten zu parken in der Nähe deines Ziels zusammenbringt: Parkhäuser, die Parkwahrscheinlichkeit pro Straße, Ladesäulen und Behindertenparkplätze.